Christiane Jung

Mit meinen „inneren“ Bildern fing ich zu einem Zeitpunkt an zu malen, als mir klar wurde, dass für jedes Sujet der „äußeren“ Welt bereits Gemälde existieren.

Es sind zwar immer unterschiedliche Sichtweisen, doch alles war in irgendeiner Form schon einmal dagewesen.

Das brachte mich auf die Idee meine inneren Bilder zu malen, die Erinnerungen, Erfahrungen, Schlüsselmomente oder Träume darstellen. Die Entschlüsselung der Symbole oder wie ich es nenne „Pattern“ überlasse ich dem Betrachter. Ein Bild sollte meiner Meinung nach auch etwas geheimnisvolles, nicht auf den ersten Blick erkennbares, enthalten. Die Phantasie beim Betrachten anregen.

Das erste Gemälde mit Pattern malte ich nach meiner Afrikareise 2009. Die Landschaft von oben, die Steppe, die Massai-Dörfer, die vielen unterschiedlichen Erdfarben prägten mich und meine Farbpalette nachhaltig.

Afrika Pattern Bilder und Holzschnitte entstanden in dieser Zeit.

Aus Liebe zur Heimat folgten Schwarzwald Pattern Bilder.

Die Beschäftigung mit Pattern führte mich zu den Symbolen aus dem alten Ägypten, zur Höhlenmalerei und zu den Geheimzeichen, den Zinken, die früher Diebe und Bettler an den Hoftüren der Schwarzwaldhäuser, hinterlassen hatten.

Mich faszinieren diese einfachen Zeichnungen und Symbole. Unmissverständlich und geradezu schlicht entführen uns diese Zeichen und Symbole in eine vergessene Welt und erzählen Geschichten vom früheren Leben.

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Cover unseres Flyers zur letzten Ausstellung im Rathaus Furtwangen 2017